Apr
08
2010
0

Schwerkraft, Sneak vom 24.03.2010

Ja, sie war wieder da. Und sie hat auch mehrfach zu uns herüber geschaut. Ob Frau N. mittlerweile wirklich hier mitliest? Wenn ja… Hi, ich bin der der über dich schreibt :P

Schwerkraft ist ein deutsches Drama. Zu anfang ist alles soweit ok, nur das allein sein macht Frederik ein wenig zu schaffen. Er stalkt ein wenig seine Ex, aber bis auf den ein oder anderen Anruf scheint sie es nicht zu bemerken. Also eine relativ gängige, wenn auch leicht abstruse Geschichte, die uns zeigt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Frederik ist Bankkaufmann, und sein Leben ändert sich schlagartig, als sich einer seiner verzweifelten Kunden vor seinen Augen erschießt. Er kann nicht so weiter machen, auch wenn sein Vorgesetzter ihm das rät. Zusammen mit seinem alten Freund Vince, den er zufällig wieder getroffen hat, fängt er an, Wohnungen seiner Kunden auszuräumen, angefangen mit der seines Vorgesetzten…

Mein Fazit: Der Film bewegt sich zwischen grotesk, aber anschaubar und nicht wirklich sehenswert. Ein paar Szenen lockern das Geschehen des Dramas ein wenig auf, andere sind einfach zu übertrieben. Oder beides gleichzeitig. Wie die Szene, in der Frederik 4 Skins gleichzeitig mit einem Baseballschläger “bearbeitet”. Empfehlen will ich diesen Film nicht.

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Mrz
08
2010
0

Auftrag Rache, Sneak Preview vom 24.02.2010

Zeitverschmandung! Ich bin ja sogar noch über eine Woche im Rückstand. Das muss ich jetzt aber mal aufholen…

Frau N. und S. Rechts, links ein paar Kerle, die ihre dummen Kommentare zum Film nicht für sich behalten konnten machten die Szene sehr nervig. Die Frau neben mir hat mir im übrigen leid getan, man hat ihr angesehen, dass sie sich für ihre beiden Freunde ziemlich geschämt hat.

Auftrag Rache ist ein gut inszenierter Thriller. Polizist Thomas Craven erwartet seine Tochter Emma zu besuch. Alles sieht nach einem Familienabend aus, wäre da nicht die tatsache, dass Emma sich mehrfach übergibt. Allerdings weist sie den Verdacht ihres Vaters bezüglich einer Schwangerschaft zurück. Als sie dann noch Blut spuckt, will ihr Vater sie ins Krankenhaus bringen. Doch soweit kommen die beiden nicht. Als sie zur Tür hinaus sind, werden sie von einem Maskierten Mann erwartet, der nur “Craven” schreit und die Tochter mit einer Schrotflinte erschießt. In Trauer und Zorn fängt ihr Vater an zu ermitteln…

Mehr sollte ich nicht erzählen, denn der Film ist wirklich gut inszeniert, weshalb man ihn sich definitiv ansehen sollte. Mein Fazit also: Anschauen lohnt.

Feb
23
2010
0

I Love You Phillip Morris, Sneak vom 17.02.2010

Nun denn… Stereobeschallung von vorn. N. und S. nahe bei. Und dann auch noch Komödienzeit…

Polizist Steven Russel will sein Leben ändern, nach einer Nahtoderfahrung. Er bekennt sich zu seiner Homosexualität und lebt einen komplett anderen Lebensstil als vorher. Frau und Kind lässt er dehalb zurück. Diesen neuen Lebensstil kann er aber nur halten, indem er Betrügereien begeht. Und wie das mit dem Betrügen so ist, landet er wieder im Gefängnis, wo er Phillip Morris kennen lernt und findet in ihm die Liebe seines Lebens.
Für Phillip tut Steven alles. Er bricht aus, nur um ihn -getarnt als Anwalt- auch aus dem Knast zu holen. Er versucht alles um Phillip ein schönes Leben zu bereiten. Lange geht das nicht gut und er landet erneut im Knast, nachdem er eine Versicherungsgesellschaft um einen nicht geringen sechsstelligen Betrag erleichtert hat…

Mein Fazit: Eine Komödie, wie sie immer mal wieder gezeigt wird. Nur eben mit einem schwulen Pärchen. Nicht herausragend, aber allemal gut.

Feb
13
2010
2

All about Steve, Sneak vom 03.02.2010

Womit hab ich das verdient? Erst suche ich den falschen Kinosaal aus, denn Frau N. und Frau S. waren zugegen, und dann kommt noch so ein… [Bitte entsprechendes abwertendes hier einfügen] …Film.

Mary Horowitz, eine Exzentrische Kreuzworträtselschreiberin  ist die Hauptfigur dieser Komödie. Sie lebt (vorübergehend?) wieder bei ihren Eltern, die ihr ein Blind Date arrangieren, da sie selbst scheinbar nicht willens ist, sich einen Mann zu suchen. Sie trifft Steve und übertreibt es maßlos. Unterwäsche, die aus ihrem Dekolleté förmlich herausspringt etc… Außerdem redet sie ununterbrochen. Auch, als sie versucht, mit Steve zu schlafen (was noch in seinem Auto passieren sollte, noch bevor sie los gefahren sind), woraufhin er glücklicherweise einen Anruf bekommt, der ihn zu einem Job ruft (er ist Kameramann bei einem Nachrichtenmagazin). Leider sagt er Mary noch, dass er es schade findet, dass sie nicht mit ihm kommen kann, und so beginnt – nachdem Mary wegen einem Kreuzworträtsel voll mit Fragen über Steve gefeuert wurde – ihm hinterherzureisen.

Mein Fazit: Oh man. Hauprolle, für die man sich jede Sekunde in Grund und Boden schämen möchte. Dazu immer die Hofnung, dass sie doch von dem armen Kerl ablassen möge, gepaart mit einer “bleib wie du bist”-Moral. Nein, danke, sowas muss es echt nicht sein.

Feb
02
2010
0

Max Manus, Sneak vom 27.01.2010

Frau N. wollte diesen Film wohl nicht sehen, denn schon sehr kurz nach Beginn ist sie mit Anhang wieder aus dem Kino raus. So konnte ich ihn wenigstens ungestört sehen.

Max Manus ist die Hauptfigur dieses gleichnamigen Films. Er ist norwegischer Soldat im sowjetisch-finnischen Winterkrieg, kehrt danach in seine Heimat Norwegen zurück. Die mittlerweile durch die Nazis besetzt ist. Was er so nicht hin nehmen will, und damit beginnt, Widerstand zu leisten. Zunächst mit einer Zeitung. Da er zu dieser Zeit aber eher unvorsichtig und noch ein wenig grün hinter den Ohren ist, wird er von der Gestapo überrascht. Jedoch kann er durch einen Sprung aus dem Fenster (in seiner Wohnung im 4. Stock) “fliehen”. Er landet im Krankenhaus; von dort aus konnte er flüchten. Nach Großbritannien, wo er zur Norwegian Independent Company ging. Er wurde ausgebildet und führt von nun an einige Sabotageakte durch. Und wie es im Krieg ist, viele seiner Freunde werden geschnappt, hingerichtet oder auf der Flucht erschossen. Sein Werk gipfelt darin, dass er die Donau im Juni 1944 sabotiert und so verhindert, dass 200.000 Soldaten die Westfront erreichen.

Mein Fazit: Ein interessanter Film über einen der “Nebenschauplätze” des 2. Weltkriegs. Nun, nicht wirklich Nebenschauplatz, denn jeder Ort des Kriegs ist ein Hauptschauplatz für die dort ansässigen Menschen. Diese Geschichten werden jedoch selten bis gar nicht erzählt. Umso interessanter ist es, das dies nun mittels eines Films geschieht, der sich (ausnahmsweise mal) nah an Historische Tatsachen hält. Für geschichtsinteressierte, die den Dokumentationen mal entfliehen wollen durchaus zu empfehlen.

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Jan
24
2010
0

Auf der anderen Seite des Bettes, Sneak vom 20.01.2010

Kleines Kino, Frau N. nicht da… Eigentlich wunderbar, wenn da nicht die Filmauswahl wäre…

Rollentausch-Film. Frau übernimmt Arbeit des Mannes, Mann übernimmt Tätigkeiten der Frau, das alles für ein Jahr. Unter den wachsamen Augen eines Notars. Zunächst läuft es beschissen, dann immer besser. Mann betrügt Frau fast mit ihrer Kollegin und Freundin (mit der er ja jetzt arbeitet). Mann verweichlicht, Frau wird härter. Frau betrügt Mann mit Jungspund aus der Firma des Mannes. Es sieht danach aus, dass es besser zu ihnen passt, so wie es in der Tauschsituation ist. Fremdgehen fliegt auf, er verlässt sie. Sie finden doch wieder zueinander. Fin.

Mein Fazit: „Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann. Das bisschen Haushalt kann so schlimm nicht sein, sagt mein Mann.“ So in etwa fühlte ich mich während des Films. Zu klischeebehaftet. Zu schlecht. Zu französisch.

Jan
18
2010
0

Nanga Parbat, Sneak vom 06.01.2010

Tja, das Jahr hätte so schön anfangen können… Hätte… Aber nein, mein Glück war mir hold und ich durfte neben Frau N. sitzen. Das zweite mal mittlerweile. Ob es schlimmer geworden ist? Möglich, aber bei Nanga Parbat konnte sie nur dumme Kommentare abgeben und nicht so wenig lachen.

Nanga Parbat, ein Film über die Besteigung des gleichnamigen Berges, auch bekannt als deutscher Schicksalsberg. Hier ist 1970 eine weitere Expedition gestartet worden, um den Gipfel über die steilste Wand der Welt, die Rupalwand (rund 4500m) zu erklettern. Die Brüder Reinhold und Günther Messner nehmen auch an dieser Expedition teil. Es fängt mit Problemen bei der Personenauswahl an, führt über Probleme bei der Anreise, mit dem Geld, bis hin zu den Problemen bei der Ersteigung des Berges. Das Ergebnis dieser Expedition ist hinlänglich bekannt, Günther Messner kommt bei der Besteigung ums Leben.

Mein Fazit: Der Film war interessant. Die Geschichte hätte man sicherlich kürzer erzählen können, aber es hat dem ganzen keinen Abbruch gebracht. Viele Aufnahmen des Berges gab es zu sehen, leider hat man die Schnitte zwischen Original- und Drehschauplatz zu stark erkennen können. Etwas, was man bei diesem Film bedenken sollte, aber mir persönlich kein Problem beim schauen bereitete, ist, dass Reinhold Messner als Berater tätig war und dementsprechend alles sehr seiner Schilderung der Ereignisse gleicht. Die anderen Beteiligten haben jeweils ihre Versionen der Geschichte, weswegen seitdem ein herber “Krieg” zwischen den beteiligten Parteien herrscht.

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