Eines der größten Probleme war natürlich der doch etwas abrupte Umzug nach Irland. Wenn man Donnertags abends Bescheid bekommt, dass man am darauf folgenden Donnerstag zum ersten Arbeitstag antreten soll, kann das schon etwas stressig werden. hier also mein Weg durch das ganze Chaos:

1. Überlegen was man braucht:
Da fallen einem natürlich erst einmal alle praktischen Dinge ein, wie Kleidung, der eigene Computer, eventuell etwas Mobiliar (obwohl die meisten Wohnungen in Irland möbliert vermietet werden…)
Allerdings ist das (natürlich) nicht alles: Habe ich daran gedacht, mich beim passenden Amt abzumelden? Einwohnermeldeamt, Arbeitsagentur usw. Die mögen das eigentlich gar nicht, wenn man das Freitags morgens zwischen Tür und Angel erledigen will.

2. Wie komme ich überhaupt auf die Insel rüber?
Für mich war die Wahl einfach. Ich wollte mein Auto hier haben, also musste ich irgendwie mit einer oder zwei Fähren rüber kommen. Ich habe mich dann für die stressfreie ein-Fähren-Variante entschieden. Von Cherbourg in Frankreich nach Rosslare auf der Insel. 19h überfahrt.

3. Wo wohne ich denn?
Für mich kein Problem, da gewisse Leute ja hier schon wohnen. Ich konnte mich einfach in deren WG mit einquartieren, und jetzt ist es ein wenig einfacher, nach einer neuen Bleibe zu suchen, denn auf Dauer ist dieses Haus hier doch zu klein für 5 Personen. Auf der anderen Seite ist es auch kein Problem, sich im Vorfeld hier etwas als bleibe zu sichern, entweder man geht in ein Hostel, ein B&B oder ein Hotel. Allerdings kann man sogar auch WG Zimmer schon von Deutschland aus mieten. Allerdings kennt man dann die Mitbewohner noch nicht.

Wenn man diese Dinge schon einmal weiß, kann man dem ganzen etwas relaxter entgegen sehen. Und das es klappt, habe ich bewiesen. Naja, mein Kopfkissen ist noch irgendwo auf dem Postweg, weil ich das natürlich vergessen musste. Aber ansonsten klappt alles bisher. :)