Frau N. wollte diesen Film wohl nicht sehen, denn schon sehr kurz nach Beginn ist sie mit Anhang wieder aus dem Kino raus. So konnte ich ihn wenigstens ungestört sehen.
Max Manus ist die Hauptfigur dieses gleichnamigen Films. Er ist norwegischer Soldat im sowjetisch-finnischen Winterkrieg, kehrt danach in seine Heimat Norwegen zurück. Die mittlerweile durch die Nazis besetzt ist. Was er so nicht hin nehmen will, und damit beginnt, Widerstand zu leisten. Zunächst mit einer Zeitung. Da er zu dieser Zeit aber eher unvorsichtig und noch ein wenig grün hinter den Ohren ist, wird er von der Gestapo überrascht. Jedoch kann er durch einen Sprung aus dem Fenster (in seiner Wohnung im 4. Stock) “fliehen”. Er landet im Krankenhaus; von dort aus konnte er flüchten. Nach Großbritannien, wo er zur Norwegian Independent Company ging. Er wurde ausgebildet und führt von nun an einige Sabotageakte durch. Und wie es im Krieg ist, viele seiner Freunde werden geschnappt, hingerichtet oder auf der Flucht erschossen. Sein Werk gipfelt darin, dass er die Donau im Juni 1944 sabotiert und so verhindert, dass 200.000 Soldaten die Westfront erreichen.
Mein Fazit: Ein interessanter Film über einen der “Nebenschauplätze” des 2. Weltkriegs. Nun, nicht wirklich Nebenschauplatz, denn jeder Ort des Kriegs ist ein Hauptschauplatz für die dort ansässigen Menschen. Diese Geschichten werden jedoch selten bis gar nicht erzählt. Umso interessanter ist es, das dies nun mittels eines Films geschieht, der sich (ausnahmsweise mal) nah an Historische Tatsachen hält. Für geschichtsinteressierte, die den Dokumentationen mal entfliehen wollen durchaus zu empfehlen.