Tja, das Jahr hätte so schön anfangen können… Hätte… Aber nein, mein Glück war mir hold und ich durfte neben Frau N. sitzen. Das zweite mal mittlerweile. Ob es schlimmer geworden ist? Möglich, aber bei Nanga Parbat konnte sie nur dumme Kommentare abgeben und nicht so wenig lachen.
Nanga Parbat, ein Film über die Besteigung des gleichnamigen Berges, auch bekannt als deutscher Schicksalsberg. Hier ist 1970 eine weitere Expedition gestartet worden, um den Gipfel über die steilste Wand der Welt, die Rupalwand (rund 4500m) zu erklettern. Die Brüder Reinhold und Günther Messner nehmen auch an dieser Expedition teil. Es fängt mit Problemen bei der Personenauswahl an, führt über Probleme bei der Anreise, mit dem Geld, bis hin zu den Problemen bei der Ersteigung des Berges. Das Ergebnis dieser Expedition ist hinlänglich bekannt, Günther Messner kommt bei der Besteigung ums Leben.
Mein Fazit: Der Film war interessant. Die Geschichte hätte man sicherlich kürzer erzählen können, aber es hat dem ganzen keinen Abbruch gebracht. Viele Aufnahmen des Berges gab es zu sehen, leider hat man die Schnitte zwischen Original- und Drehschauplatz zu stark erkennen können. Etwas, was man bei diesem Film bedenken sollte, aber mir persönlich kein Problem beim schauen bereitete, ist, dass Reinhold Messner als Berater tätig war und dementsprechend alles sehr seiner Schilderung der Ereignisse gleicht. Die anderen Beteiligten haben jeweils ihre Versionen der Geschichte, weswegen seitdem ein herber “Krieg” zwischen den beteiligten Parteien herrscht.