…ist die Welt noch ein großartiger Ort, den es zu entdecken gilt.
Heute war ich seit langem mal wieder in der Innenstadt unterwegs. Zwar nur, um etwas zu essen frür meine Schwester und mich zu organisieren, aber immerhin. Während ich also auf das Essen warte, gingen mir allerlei Dinge durch den Kopf. Angefangen von Arbeit, übers Darttraining, hin zur Schule und anderen Dingen, die so meine tägliche Planung beeinflussen. Bis sich meine Aufmerksamkeit auf ein etwa zweijähriges Mädchen mit ihrer Oma lenkt.
Das Mädchen ist mit weit aufgerissenen Augen und einem Lächeln neben dem Kinderwagen, den die Oma schiebt, hergelaufen. Und sie hat auf alles gezeigt, und dazu etwas gesagt, was ihre Oma mit “Ja, das ist [dasundas].” bestätigt hat. Und jedesmal, wenn sie bestätigt wurde, hat sie sich umso mehr gefreut. Es hat mich geradezu fasziniert, wodurch die Kleine beeindruckt war, und wie sie sich darüber freuen konnte. Sowas klappt bei den meisten “Erwachsenen” nämlich nicht mehr.
Ich habe, als ich wieder zum Auto zurück gegangen bin, meine Gedanken mal schweifen lassen, um zu sehen, ob ich noch etwas faszinierendes auf dem Weg zum Auto finde. Alles, was mir im Kopf geblieben ist, ist, dass ich mal wieder nach ein oder zwei Büchern gucken muss, und dass ich bei der Gelegenheit mal nachschauen könnte, ob eine ehemalige Klassenkameradin immer noch in der Buchhandlung arbeitet. Faszinierendes habe ich leider nicht gefunden.
Aber vielleicht habe ich mir auch einfach zuviel mühe gegeben.