Heute mal ohne Rinjah und aufgrund von Geldschwierigkeiten (Keins mehr auf der Kinokarte…) auch mal etwas weiter vorne, in Reihe 12. Mein Platz war schlecht gewählt, so saß ich doch neben einem noch kräftigeren Typ, der doch meinte, dass sein Ellenbogen in meinen Sitz (nicht nur auf der Lehne) hereinzuragen hatte, damit er bequem sitzt.
Frau N. war auch da, sie hat sich auch schon vorm Kino verraten, ich habe sie gehört. Wie auch im Film. Es ist eindeutig NICHT normal, wenn man jemanden über zwei Reihen hinweg nur an der Stimme eindeutig identifizieren kann, und das man Gespräche mit dem Sitznachbarn über ebendiese Distanz vor dem Film (wo es immer etwas lauter ist) Wort für wort mitbekommt.
Naja, zum Film: Es geht um Lola, eine 15 Järige Schülerin an einer Pariser Schule. Um ihr Leben, ihre Freunde, die Familie (vor allem die geschiedenen Eltern), Drogen, den ersten Kontakt zur eigenen Sexualität… Alles, was so ein Teenieleben nunmal ausmacht. All das wird uns im Verlauf von drei Trimestern, also einem Schuljahr in Frankreich erzählt.
Mein Fazit: Sie sprechen vielleicht die “verbotene” Sprache, wie meine Begleiter dieses mal wohl sagen würden, aber eines muss man einigen französischen Schauspielern und Regisseuren lassen: Filme inszenieren können sie. Zwar nicht alle, aber doch einige.
LOL ist ein Film den man sich an einem gemütlichen Abend angucken kann. Es werden einige Probleme angesprochen, unter Schülern, von diesen mit ihren Eltern und auch zwischen den “Erwachsenen” selbst. Dabei bleiben humorvolle Situationen nicht außen vor. Wenn z.B. der neue Freund von Lolas Mutter sich deren Freunden in der gemütlichen Abendrunde bei einem Joint als Drogenfahnder zu erkennen gibt, um dann selbst zum Joint zu greifen. In einem Satz zusammengefasst: Mir hat der Film gefallen.