Wer kennt sie nicht, das Übel allen (auto-)fahrens? Baustellen. Ich weiß, dass die Straßen instand gehalten werden müssen, und wenn das geschieht, bin ich einer der letzten, die sich darüber beschweren. Aber was momentan so abgeht, verdient eine Respektbekundung meinerseits.

Zunächst mal: Da, wo ich am dringensten Handlungsbedarf sehe, passiert… Genau! Nichts! Die Stadt Mayen gleicht einer einzigen Cross-Strecke, so viele Löcher wie da in den Straßen zu finden sind. Rundherum jedoch, werden eigentlich noch gut erhaltene Straßen, wie die Mayener Umgehungsstraße neu gemacht. Super.

Mein Momentaner Arbeitsweg sieht derzeit wie folgt aus: Keine 20m bis zur allerersten Baustelle bei uns in der Straße… zufälligerweise zwei Häuser weiter. Dann am Straßenende wieder eine. Neue Kanäle legen. (Ich hoffe, dass da die neuen Telefonkabel auch mit bei sind… ich will endlich wieder schneller als DSL light 384 sein…). Dann 3,5km bis zur ersten richtigen Baustelle, durch diese geht es dann 4,3km lang hindurch. Dann 6,3km ohne Baustelle und wieder 6,9km mit. Und zuguterletzt 4,9km ohne gefolgt von 4,8km mit. Am Ende darf ich dann noch 10,3km ohne Baustelle fahren. Doch hier ist fraglich, wie lange noch. Auf 41km Strecke habe ich momentan jedenfalls 5 Baustellen (16km Baustelle, 25km ohne).

Und das schlimmste ist… Das ist immer noch der (zeitlich) kürzeste Weg! Ich bin froh, wenn ich die wieder los bin. Aber es hat sich ja schon gebessert. An der ersten Baustelle haten wir lange zeit  zwei Ampeln, eine um eine Kreuzung zu versorgen, und die zweite, um auf einem langen stück den Verkehr einspurig zu schicken. Diese 10min Zeitverzögerung  auf 3km sind ja zum Glück weg.