Dieses Jahr ist ein Jahr voller Kultur. Zum einen, weil ich mir dieses Jahr die Zeit dazu nehme, zum anderen, weil ich mir diesen Luxus lange Zeit gar nicht gegönnt habe.
Vier Konzerte habe ich dieses Jahr schon besucht. Angefangen bei Eric Fish, über Coppelius und Subway to Sally, hin zu Schandmaul. Und es geht weiter!
Die Planung sieht nämlich wie folgt aus: Vom 05. bis 07.06. Rock am Ring auf dem Nürburgring. Ja richtig, ich fahre auf den Ring. Wollte ich eigentlich nicht, aber nachdem ein Geist das beschlossen hat, wie könnte ich mich dagegen wehren? ^.^ Weiter gehen soll es am 31.07.09 mit In Extremo in Trier im Amphitheater, gefolgt von Saltatio Mortis am 01.08.09 in Köln im Spectaculum, dem Rockarea Metal Festival vom 20. bis 22.08. auf der Loreley, was sich dummerweise mit Eric Fish am 22.08.09 in Kastellaun auf der Burg Kastellaun überschneidet. Vom 19. bis 30.08. findet in Manderscheid das Historische Burgenfest statt, wo die Streuner auftreten werden. Also heißt es auch dort vorbei schauen. Damit wären die nächsten Monate erstmal verplant.
Aber nicht nur Konzerte zählen zu meinem Kulturprogramm, denn das wäre ja ein wenig eintönig. Die Gegend, in der ich lebe, ist landschaftlich sehr schön, aber wenn man seit fast 25 Jahren dort wohnt, kennt man eigentlich alles. Und vielleicht sollte man sich von Zeit zu Zeit mal etwas anderes ansehen. Und genau das werde ich auch tun. Ich werde Jay in Irland besuchen und mir eine Woche die Gegend ansehen. Einen Mietwagen zum herumfahren habe ich. Ein wenig … nicht wirklich Angst, mehr Respekt vor dem Linksverkehr habe ich schon. Und abends sollte das Auto auch stehen bleiben ^.^ Nach einem Pub-Besuch kommt es nirgendwo gut, wenn man sich ins Auto setzt und noch fährt.
Meine wöchentlichen Sneak Preview Besuche zählen auch gewissermaßen zum Kulturprogramm.
Und da das noch nicht genug Abwechslung ist, war ich gestern (nach langem mal wieder) mit Rinjah auf einem Poetry Slam, genauer gesagt, in Koblenz, im Circus Maximus zum Koblenzer Reimstein. Wer nicht weiß, was ein Poetry Slam ist, dem möchte ich es kurz erklären: Es gehtdarum, dem Publikum einen selbstgeschriebenen Text, ein Gedicht, einen Rap vorzutragen. Kein Gesang, (wobei Sprechgesang und Rap erlaubt sind), keine Hilfsmittel. Nur die eigene Stimme, ein wenig Gestik und der eigene Text. Das Publikum entscheidet dann, was ihm am besten gefallen hat.
So haben wir gestern einen Text über den Morgen nach einer Party gehört, wo der Protagonist das Spülmittel mit grünem Energydrink verwechselt hat. Oder einen Rap über Schach, was “echt Klasse” ist. “Bist du meine Bit*ch, nein, du bist meine Dame”. Oder aber einen Text über Unkreativität und trotzdem auf der Bühne zu stehen, oder etwas über Sprache selbst, mit Geräuschen und unmöglich aufzuschreibenden Wörtern oder oder oder….
Es hat spass gemacht. Und ich werde demnächst wieder hingehen. Wobei das nächste mal nicht klappt, denn an meinem Geburtstag werde ich in Irland sein, und dummerweise fällt der nächste Reimstein auf den 10.6.