Woche 3 ohne Frau N. Ob sie uns verlassen hat?
Dieses mal gab es Spiel der Träume – Die wahre Geschichte eines falschen Teams zu sehen. Manoj und Stanley leben beide in den Slums von Colombo. Stanley versucht, seinen Lebensunterhalt durch Straßenverkäufe (man sieht ihn desöfteren mit Orangenkisten und -netzen durch die Gegend laufen) zu finanzieren, Manoj hingegen arbeitet als Kellner in einer Bar. Sie versuchen, nach Deutschland zu kommen, um hier zu arbeiten und dadurch genug Geld für ihre Familien zu beschaffen. Leider wird ihnen das Ausreisevisum verwehrt.
Durch einen Zufall jedoch sehen sie die Möglichkeit, als Handballteam zu einem deutschen Freundschaftsturnier zu kommen. Also setzen sie alles daran, als “Handballnationalmannschaft von Sri Lanka” auszureisen. Das geht sogar bis hin zur Unterschriften- und Urkundenfälschung…
Mein Fazit: Zuerst wusste ich nicht, was ich von dem Film halten sollte. Slums, ähnlich wie in Slumdog Millionaire dargestellt. Eine Idee, die an Cool Runnings erinnert. Dazu noch der Hinweis, der scheinbar obligatorisch geworden ist: “Basiert auf einer wahren Begebenheit.”
Das mit der wahren Begebenheit hat Rinjah freundlicherweise schon rausgesucht: Der Spiegel berichtete 2004 über dieses spektakuläre Ereignis.
Im nachhinein betrachtet, war der Film gar nicht mal sooo schlecht. Nichts, was ich noch einmal schauen würde, dafür war er an vielen Stellen zu langatmig. Für eimal schauen war es annehmbar, es geht aber definitiv besser. Durchschnitt also.