Wer mich kennt, (oder wer hier desöfteren liest) weiß ja, dass ich viel für Musik unternehme. Und so war ich dieses Jahr schon auf meinem dritten Konzert. Diesmal wieder ein Subway to Sally Konzert. In Köln, im E-Werk. Ein Veranstaltungsort, der mir vor zwei Jahren schon sehr sympathisch war. Damals habe ich oben auf der Empore gestanden und herunter geschaut.

Dieses mal habe ich mich allerdings nicht nach oben durchgekämpft. Wir waren etwas nach Einlass da und hätten so von oben relativ wenig mitbekommen. War aber auch nicht nötig, denn auch wenn ich größentechnisch mit 1,85m nur oberes Mittel bin, habe ich genug sehen können.

Als Vorband gab es dieses mal Mono Inc. zu sehen. Vom Stil her nicht mit Subway to Sally zu vergleichen, trotzdm sehr gut. Die Alben werde ich mir in naher Zukunft wohl besorgen.

Das Auffälligste an Mono Inc. ist neben dem Sänger wohl Katha Mia, ihres Zeichens Schlagzeugerin. Außerdem ist sie noch für den weiblichen Gesangspart zuständig. Was sie alles zum Konzert beigetragen hat… Respekt.

Dann ging es nach relativ kurzer Umbauphase auch schon mit Subway to Sally weiter. Wir befinden uns am Anfang der Kreuzfeuer-Tour und so wurde das Konzert auch (leider) passend zur Platte eingeläutet. Nämlich mit “Komm in meinen Schlaf”. Darükber hatte ich mich an anderer Stelle ja schon ausgelassen.

Als nächstes folgten Aufstieg und Besser du rennst. Wie ich ja auch schon erwähnt habe, eines meiner Lieblingsstücke auf der Platte. Und live noch um Klassen besser.

Dann ging es weiter mit Knochenschiff (mit Dudelsack!), Unsterblich, So fern so nah, Judaskuss, Liebeszauber und Veitstanz.

Kleid aus Rosen haben wir in einer genialen Akustik-Version hören dürfen. Ich muss noch schauen, wie gut das Video ist, was ich aufgenommen habe. Eventuell lade ich es dann noch hoch.

Bei Minne, meinem all-time favourite hat Eric Fish mich ganz schön alt aussehen lassen, denn er hat die letzte Strophe abgeändert und verlängert. Das bringt einen beim mitsingen doch gehörig aus dem Konzept.

Weiter ging es mit Die Trommel, Einsam, Eisblumen, Falscher Heiland, Die Jagd, Alle psallite cum luja gefolgt von Mephisto, Sag dem Teufel, Tanz auf dem Vulkan und Auf Kiel. Wie Hamper so schön meinte, zu “Eisblumen” hätte er seit geraumer Zeit ein gespaltenes Verhältnis. Dem kann ich zustimmen und aber genauso sagen: Bei Subway und Eric klingt das Lied einfach immer noch am besten.

Als Zugabe erwarteten uns dann noch Ohne Liebe, Sieben, Julia und die Räuber und als zweite Zugabe Fatuum und Vater, mit dem nicht nur die Platte, sondern auch das Konzert gelungen ausklingt.

Alles in allem eine schöne Mischung an Titeln, angefangen von der Foppt den Dämon bis hin zum neusten Werk, wovon uns drei Titel entgangen sind. Solche Konzerte besuche ich immer gerne. Also, auf zum nächsten Konzert. Aller wahrschenlichkeit nach Schandmaul am 3.5… Wenn alles so kurzfristig noch klappt.

P.S.: Eric Fishs Eindruck vom Konzert könnt ihr übrigens hier nachlesen.