Apr
30
2009
2

Sneak Preview, 29.04.2009

Woche 3 ohne Frau N. Ob sie uns verlassen hat?

Dieses mal gab es Spiel der Träume – Die wahre Geschichte eines falschen Teams zu sehen. Manoj und Stanley leben beide in den Slums von Colombo. Stanley versucht, seinen Lebensunterhalt durch Straßenverkäufe (man sieht ihn desöfteren mit Orangenkisten und -netzen durch die Gegend laufen) zu finanzieren, Manoj hingegen arbeitet als Kellner in einer Bar. Sie versuchen, nach Deutschland zu kommen, um hier zu arbeiten und dadurch genug Geld für ihre Familien zu beschaffen. Leider wird ihnen das Ausreisevisum verwehrt.

Durch einen Zufall jedoch sehen sie die Möglichkeit, als Handballteam zu einem deutschen Freundschaftsturnier zu kommen. Also setzen sie alles daran, als “Handballnationalmannschaft von Sri Lanka” auszureisen. Das geht sogar bis hin zur Unterschriften- und Urkundenfälschung…

Mein Fazit: Zuerst wusste ich nicht, was ich von dem Film halten sollte. Slums, ähnlich wie in Slumdog Millionaire dargestellt. Eine Idee, die an Cool Runnings erinnert. Dazu noch der Hinweis, der scheinbar obligatorisch geworden ist: “Basiert auf einer wahren Begebenheit.”

Das mit der wahren Begebenheit hat Rinjah freundlicherweise schon rausgesucht: Der Spiegel berichtete 2004 über dieses spektakuläre Ereignis.

Im nachhinein betrachtet, war der Film gar nicht mal sooo schlecht. Nichts, was ich noch einmal schauen würde, dafür war er an vielen Stellen zu langatmig. Für eimal schauen war es annehmbar, es geht aber definitiv besser. Durchschnitt also.

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Apr
28
2009
2

Die Ultimative Chartshow vom 22.5.2009…

…wurde am 23.04.2009 aufgezeichnet. Und ich war mit dabei. Jetzt werden wahrscheinlich einige sagen: “Das hast du dir freiwillig angetan?” Ja, habe ich. Um genau zu sein, um meiner Mutter auch mal einen schönen Tag zu gönnen, an dem sie nichts machen muss, noch nicht einmal fahren. Und, um auch mal wieder zu sehen, wie Fernsehen eigentlich gemacht wird. Das habe ich schon einmal gesehen. Ist aber etwas her, 8 Jahre um genau zu sein. Damals in Berlin, “Die Quiz Show” mit Christian Clerici.

Wir sind also, nachdem wir in der Kölner City zu Mittag gegessen haben, um 14:30 in Hürth, Kalscheurener Str. 89 aufgeschlagen. Statt nach einem kostenlosen Parkplatz zu suchen, sind wir direkt aufs Studiogelände gefahren, denn dort gab es genügend (kostenpflichtige) Parkmöglichkeiten. Von dort aus einen kleinen Studiobummel, vorbei an “Stern TV”, Richterin Barbara Salesch”, “Zwei bei Kalwass” und anderen, hin zum Studio 8.

Die Eintrittskarten konnten zwischen 14:30 und 15:30 dort abgeholt werden, Einlass ins Studio war um 16 Uhr geplant(wurde etwas später) und Aufzeichnungsbeginn war um 17 Uhr. Volle 2 Stunden und 30 Minuten durch. Ohne Pause.

Beim Einlass hat sich herausgestellt, dass es gut war, die Karten sehr früh zu bestellen. Denn so kamen wir in die Gruppe A, die als erstes eingelassen wurde. Wir haben relativ mittig Platz nehmen dürfen. So konnten wir alles gut sehen, sowohl die Sitzecke, als auch die Showbühne.

Es ging (bzw wird gehen ^.^) um die Lieblingshits der Männer, die man über ein Voting im Internet bestimmen konnte. Für meine Mutter und meine Schwester vielleicht nicht ganz so das passende Motto (diesen Donnerstag werden dann die Lieblingshits der Frauen aufgezeichnet), aber mir hat es ganz gut gepasst. Es waren sehr viele interessante Lieder dabei, um nur mal einige zu nennen: “Eurythmics – Sweet Dreams”, “Die Ärzte – Junge”, “Queen – We will rock you”, “Guns ‘n’ Roses – Knockin on Heavens Door”, “Van Halen – Jump”, “Kiss – I was made for lovin you”, “Bloodhound Gang – Along comes Mary” und und und…

Als Gäste bei Oliver Geißen waren Ralf Möller, Judith Hildebrandt und Thomas M. Stein. Dazu kam noch der Evolutionspsychologe Prof. Harald Euler, der sich auch um einige Aspekte des Themas gekümmert hat. Eine Relativ interessante Gruppe, wie ich finde. Vor allem Judith hat mit dem Publikum gespielt, während sich die Herren da eher zurück gehalten haben.

Showacts der Show waren (sind) z.B. Judith Hildebrandt, Laith Al-Deen, Status Quo, der Queen-Musical-Cast aus ‘We Will Rock You’, Torfrock, sowie leider auch die Killerpilze. Es tut mir unheimlich leid, aber ich kann diesen Bands wie Tokio Hotel, Killerpilze u.a. nichts abgewinnen. Als sie dann auch noch versucht haben mit “Kiss – I was made for lovin you” mitzuhalten, war es bei mir ganz vorbei.

Interessanterweise waren gerade wegen dieser Band viele Kids anwesend. Vor allem Mädchen. Wir sollten am Anfang einen Abriss unserer Eintrittskarte ausfüllen, und so habe ich einen vagen Einblick in das Alter dieser Mädchen erhaschen können. Man muss 16 oder älter sein, um dort ins Studio herein zu kommen. und zumindest bei ein paar Mädels war das mehr als knapp. Ich habe teilweise Jahrgang 1993 auf den Zetteln lesen können…

Status Quo waren auch da… Zumindest auf der Leinwand. Wir haben sie nicht live gesehen, auch wenn das nachher im TV so aussehen wird. Marco, unser TV Animateur, (danke auch an dich, toller Job, den du da geleistet hast) hat uns gebeten, trotzdem mitzumachen und so zu tun, als ob wir mächtig mitgehen würden.

Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag. Die Show war gut und es hat viel Spaß gemacht. Wer weiß, vielleicht besorge ich mir irgendwann noch einmal Karten für eine TV Show.

P.S.: Wie oben schon in der Überschrift steht, wird die Sendung am 22.05.2009 ab 21:15Uhr auf RTL ausgestrahlt. Wer mich im TV also mal sehen will, kann sich das gerne ansehen. Ich bin, wenn denn das Publikum mal eingeblendet wird, wirklich mittig zu finden… sowohl von links nach rechts als auch von unten nach oben gesehen ^.^

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Apr
26
2009
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Die Sache mit dem Radio…

Wenn ich Taxi fahre, höre ich normalerweise SWR3. Die anderen Sender bieten nachts kaum etwas, wofür es sich lohnen würde, einzuschalten. So habe ich auch diese Nachtschicht wieder mit SWR3 verbracht.

Kurz nach Mitternacht, also zu der zeit, wo alle deutschen Radiosender der ARD nur noch SWR3 übertragen, hat Moderator Jochen Graf mit einem Taxifahrer telefoniert. Und Jochen fand es erstaunlich, dass ein Taxi auch mal locker mehr als eine halbe Millionen Kilometer gelaufen haben kann. Er hat daraufhin aufgefordert, doch mal die interessantesten Geschichten rund ums Taxi zu erzählen.

Das habe ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen und habe gegen kurz vor halb eins bei SWR3 angerufen. Nun ist es so, dass der Moderator selbst ans Telefon geht, um mit den Leuten zu sprechen. Also habe ich meine Geschichte erzählt. Von dem ersten Taxi, was ich jemals gefahren bin, unserer guten alten 2. Ein Daimler, E-Klasse, W124er Baureihe. Und von dem Kilometerstand, den es zu diesem Zeitpunkt schon hatte. Nämlich 1,1 Millionen Kilometer. Das fand er so fastzinierend, dass ich in der Leitung bleiben sollte.

Somit habe ich das ganze um halb eins für ganz Deutschland noch einmal wiederholt. Von den 3 Schichten, bevor das Auto abgemeldet wurde. Davon, dass dieses Auto auch immer noch den ersten Motor hatte und und und…

Im weiteren Verlauf haben dann noch andere angerufen, unter anderem jemand, der solche Fahrzeuge repariert und auch schon mal ein Auto mit 1,9 Millionen Kilometer Laufleistung in der Werkstatt hatte. Und Jochen war beeindruckt. Und hat uns Taxifahrern für unseren Dienst gedankt. Den wir Tag für Tag und Nacht für Nacht verrichten. Ich kann hier nur antworten: “Gern geschehen, dafür sind wir da.”

Das war bereits mein 4. Telefonat mit einem Radiosender, mein 3. mit SWR3 und auch mein 3., was deutschlandweit zu hören war. Einmal habe ich mit “Dr. Benni Bär” Ben Streubel über meine Ex geredet und ein weiteres mal mit Sebastian Müller, diesmal über Entfernungen zu Freunden und ein klein bischen übers Taxifahren in der Vorkarnevalszeit. ^.^

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Apr
26
2009
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Verkuppeln für Angefangene…

Also ich muss schon sagen… Was momentan vor sich geht, ist schon mehr wie rätselhaft. Es scheint momentan normal zu sein, dass ich einfach in irgendwelche Kupplungsversuche eingebaut werde. Auch wenn das (bisher) nur scherzhaft gemeint ist.

Zuerst werde ich aufgefordert, mir die Schwester einer Bekannten zu “holen”. Dann werde ich von derselben Bekannten auf eine andere Bekannte hingewiesen, nachdem sie meinte, dass ich mir doch wieder wen mit medizinischer Bildung suchen soll.

Als drittes wurde ich von einem Kollegen “verplant”, der meinte, dass der Altersunterschied zu einer Kollegin ihr doch neue Perspektiven bieten würde.

Und zuguterletzt wollte Mone mich sogar an eine ihrer Freundinnen verkaufen.

Meine Frage an alle: Warum? Und: Sonst noch wer, der nen Plan mit mir oder für mich hat? ^.^

Apr
25
2009
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Die Fastzination des Funkgeräts

Das Funkgerät ist ein essentieller Bestandteil unserer Taxen. Muss ja auch, denn irgendwie müssen wir Fahrer vom Funker unsere Instruktionen erhalten. Der Funkdienst wird zwar mittlerweile auch aus dem Auto heraus gemacht, aber das ist eigentlich auch egal.

Für mich hat das ganze auch nie wirklich mehr bedeutet. Klar, ich bleibe unterwegs auch relativ weitläufig in Kontakt mit allen Kollegen, und ab und an werden auch späßchen über Funk gemacht, aber im großen und ganzen geht es wohl doch um die Fahrtenkoordination.

Ganz anders sieht das bei der Kundschaft aus. Hier gibt es zwei unterschiedliche Typen:

Typ 1: Der Interessierte
Ihn oder sie interessiert es einfach, ob ich aus dem für sie vernehmbaren Rauschen etwas höre (was manchmal wirklich eine Kunst ist), wofür wir das Funkgerät alles nutzen, wie weit wir damit hörbar sind etc. Das ist der Angenehme Typ.

Typ 2: Der funken Wollende
Auch der Nervige genannt. Wenn immer wieder gefragt wird “Lass mich doaumal wss übern Funk sagn” schalte ich auf Durchzug. Als ob ich die Frage nicht mitbekommen hätte. Trinkgeld gibt es bei solchen Fahrten ohnehin nicht. Ob ich ihn nun reden lasse oder nicht.

Gestern hatte ich wieder mal das Vergnügen mit einer solchen profilierungsmöglichkeitssuchenden Gruppe von Kerlen. Am ende haben sie mir doch tatsächlich die Wahl gelassen, ob ich dabei bleibe, dass einer nichts über Funk sagen darf, oder ob ich mir doch den Euro Trinkgeld verdienen will. Super! Ein Euro Trinkgeld für eventuell Ärger mit meinem Chef. Da fällt mir die wahl gleich viel schwerer…

Apr
25
2009
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Das Subway to Sally Konzert in Köln, 19.4.2009

Wer mich kennt, (oder wer hier desöfteren liest) weiß ja, dass ich viel für Musik unternehme. Und so war ich dieses Jahr schon auf meinem dritten Konzert. Diesmal wieder ein Subway to Sally Konzert. In Köln, im E-Werk. Ein Veranstaltungsort, der mir vor zwei Jahren schon sehr sympathisch war. Damals habe ich oben auf der Empore gestanden und herunter geschaut.

Dieses mal habe ich mich allerdings nicht nach oben durchgekämpft. Wir waren etwas nach Einlass da und hätten so von oben relativ wenig mitbekommen. War aber auch nicht nötig, denn auch wenn ich größentechnisch mit 1,85m nur oberes Mittel bin, habe ich genug sehen können.

Als Vorband gab es dieses mal Mono Inc. zu sehen. Vom Stil her nicht mit Subway to Sally zu vergleichen, trotzdm sehr gut. Die Alben werde ich mir in naher Zukunft wohl besorgen.

Das Auffälligste an Mono Inc. ist neben dem Sänger wohl Katha Mia, ihres Zeichens Schlagzeugerin. Außerdem ist sie noch für den weiblichen Gesangspart zuständig. Was sie alles zum Konzert beigetragen hat… Respekt.

Dann ging es nach relativ kurzer Umbauphase auch schon mit Subway to Sally weiter. Wir befinden uns am Anfang der Kreuzfeuer-Tour und so wurde das Konzert auch (leider) passend zur Platte eingeläutet. Nämlich mit “Komm in meinen Schlaf”. Darükber hatte ich mich an anderer Stelle ja schon ausgelassen.

Als nächstes folgten Aufstieg und Besser du rennst. Wie ich ja auch schon erwähnt habe, eines meiner Lieblingsstücke auf der Platte. Und live noch um Klassen besser.

Dann ging es weiter mit Knochenschiff (mit Dudelsack!), Unsterblich, So fern so nah, Judaskuss, Liebeszauber und Veitstanz.

Kleid aus Rosen haben wir in einer genialen Akustik-Version hören dürfen. Ich muss noch schauen, wie gut das Video ist, was ich aufgenommen habe. Eventuell lade ich es dann noch hoch.

Bei Minne, meinem all-time favourite hat Eric Fish mich ganz schön alt aussehen lassen, denn er hat die letzte Strophe abgeändert und verlängert. Das bringt einen beim mitsingen doch gehörig aus dem Konzept.

Weiter ging es mit Die Trommel, Einsam, Eisblumen, Falscher Heiland, Die Jagd, Alle psallite cum luja gefolgt von Mephisto, Sag dem Teufel, Tanz auf dem Vulkan und Auf Kiel. Wie Hamper so schön meinte, zu “Eisblumen” hätte er seit geraumer Zeit ein gespaltenes Verhältnis. Dem kann ich zustimmen und aber genauso sagen: Bei Subway und Eric klingt das Lied einfach immer noch am besten.

Als Zugabe erwarteten uns dann noch Ohne Liebe, Sieben, Julia und die Räuber und als zweite Zugabe Fatuum und Vater, mit dem nicht nur die Platte, sondern auch das Konzert gelungen ausklingt.

Alles in allem eine schöne Mischung an Titeln, angefangen von der Foppt den Dämon bis hin zum neusten Werk, wovon uns drei Titel entgangen sind. Solche Konzerte besuche ich immer gerne. Also, auf zum nächsten Konzert. Aller wahrschenlichkeit nach Schandmaul am 3.5… Wenn alles so kurzfristig noch klappt.

P.S.: Eric Fishs Eindruck vom Konzert könnt ihr übrigens hier nachlesen.

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Apr
23
2009
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Sneak Preview, 22.04.2009

Die zweite Woche ohme Frau N. Wahnsinn, wie ruhig es doch sein kann.

Duplicity – Gemeinsame Geheimsache war diesmal unser Film. Ein Thriller. Es geht um 2 ehemalige Geheimagenten, die gemeinsame Sache machen. Es geht um Wirtschaftsspionage. Ein ziemlich verschachtelter Film, bei dem man viel nach- und mitdenken muss.

Mein Fazit: Der Film war in Ordnung. Ich habe im Vorfeld mal nebenbei einen Report über den Film gesehen und hatte mir deshalb etwas mehr vorgestellt. Er war etwas langatmig und hat sich erst am Ende komplett zusammengefügt. Aber alles in allem… Ich würde ihn mr irgendwann im Fernsehen bestimmt nochmal ansehen.

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