Seit Freitag ist sie also da. Die neue Platte einer Band, die mich schon vor über 10 Jahren gleichermaßen begeistert hat, wie heute. Kreuzfeuer heißt sie, das neuste Werk von Subway to Sally.

Meine anfängliche Begeisterung war zurecht angebracht. Es ist mal wieder ein Album, was von vorne bis hinten gut durchdacht ist. Aber ich muss auch sagen, dass mein Geschmack nicht ganz getroffen wurde, die “Bastard” finde ich noch etwas besser als dieses Album. Aber vielleicht kommt das beim weiteren hören noch, die “Nord Nord Ost” musste sich ja auch erstmal bei mir beweisen.

Die einzelnen Lieder sind (bis auf eines) allesamt gut, zwei haben mir besonders zugesagt: Besser du rennst und Versteckt.

“Besser du rennst” ist ein Stück, in dem es um einen Neuanfang geht. Das ganze gepaart mit gewohnten, schnellen Subway-Rhytmen und eingängigem, hartem Text. Super. ^.^

“Versteckt” hätte sich auch ganz gut auf einem Eric Fish & Freunde Album befinden können. Es ist ein ruhiges, von einer Akustikgitarre beherrschtes Lied.

Ein kleines “Problem” gibt es auf diesem Album leider auch. “Komm in meinen Schlaf” ist der Titel des 7. Tracks (warum gerade die Nummer sieben?), der hauptsächlich von Ria, der Sängerin der Band Eisblume gesungen wird, welche ja durch das Cover von “Eisblumen” auf sich aufmerksam gemacht haben.

Kira von BurnYourEars.de spricht mir hier aus der Seele: “Als der Song das erste Mal begann, war mein erster Gedanke einfach nur: Oh nein, bitte bitte nicht. Und ich muss ehrlich zugeben, dass sich an dieser sicher sehr subjektiven Meinung bis jetzt immer noch nichts geändert hat.[...] Über eine Minute dauert die nur von ein paar dünnen Klängen unterstützte Folter, bis die Gitarren und Eric Fish uns erlösen und man wieder weiß, wo man eigentlich hingehört.”