Also, das zum Konzert. Aber was macht diesen Freitag noch ereignisreich?
Nun, Jay kam aus Irland eingeflogen. Das an sich ist nicht wirklich wild. (Schön, dass du da bist! ^.^) Jedoch die Tatsache, dass er mich um kurz vor mitternacht angerufen hat, und gefragt hat, ob ich ihm nicht die Telefonnummer von seinem “Taxi” geben könne, er würde schon eine Stunde auf ihn warten. Die Nummer hatte ich natürlich nicht parat. So ging es einige male in und her, schlussendlich habe ich die Nummer in meinem alten Benq-Siemens EL71 wieder gefunden. Also angerufen, ja er ist am Flughafen. Dachte mir, ok, er ist passend da, die sind nur mehrfach aneinander vorbei gelaufen. Also hab ich es dabei bewenden lassen und habe mich auf zu meinem Taxidienst gemacht.
Damit aber nicht genug. Jay rief mich noch einmal an, um mich zu bitten, ihn doch abzuholen, da sein Fahrer wohl am falschen Flughafen wäre. o.O Das ist natürlich hart, und ich habe alles mir mögliche probiert, um wieder aus dem Taxi zu kommen, damit ich ihn abholen kann. Ging aber nicht… Wir waren nur zu dritt in der Stadt und als ob es irgendwie geplant wäre, war auf einmal einer von uns ach noch auf ne Tour nach Laubach unterwegs (25km, 45 mins insgesamt weg…)
Also habe ich versucht, irgendwie möglich zu machen, dass ich früher raus kann. Ich habe versucht, seinen Fahrer zu erreichen. Ging aber keiner ans Telefon. Schlussendlich hat er mich aber angerunfen, und gefragt, wie er zum richtigen Flughafen kommt. Und dann hat alles doch noch funktioniert. Nach knappen 6h Wartezeit am Flughafen Hahn waren sie dann endlich auf dem Weg.
Aber nicht nur das lässt sich zu ereignisreich zählen. Auch die Taxischicht war mal wieder interessant. So komme ich auf 15 Fahrten in der nacht, und das bei nur 6,5h arbeit. Das ist schonmal was, vor allem in der immer noch anhaltenden Nachkarnevalszeit.
Zu erwähnen an besonderen Fahrten gibt es eigentlich nur die vorletzte. Eigentlich sollte es zu ihm nach hause gehen. Hat er sich unterwegs aber anders überlegt. Also ging es nach Koblenz. Zu seiner hoffentlich-bald-wieder-wohl-schonmal-gewesen-im-moment-aber-nicht Freundin. Im laufe der Fahrt hat er immer mehr darüber geredet. Er würde wohl alles für sie tun. Er hat mich gefragt, ob ich sowas auch schonmal gehabt hätte. Ja. Wenn er wüsste…
Nun, in Koblenz angekommen, sollte ich gerade noch an einer Sparkasse anhalten, damit er Geld holen kann. Wie er da vor der Tür gestanden hat, hat er mir richtig leid getan. Er hat die Tür nicht auf bekommen. 1:0 im Spiel “Schließmechanismen von Banken” vs. “Alkoholpegel” Damit es nicht noch länger dauert, bin ich raus und habe ihm die Tür aufgemacht. Am Ende der Tour gabs dann auch noch 2,60€ Trinkgeld. Bei dem Betrag auf der Uhr an sich nicht viel, aber ich habe mich ehrlich gefreut. Denn es ist selten geworden, dass die Leute bei einem betrag von z.B. 19,40€ nicht nur aufrunden. (ja, es waren x9,40€ mehr verrat ich aber nicht.)
Soviel zum Ereignis-Freitag. Heute bitte etwas ruhiger. ^.^