Vor einigen Tagen hat es nun endlich auch bei mir daheim Einzug gehalten. Der alte Billion Router hat seinen Dienst quittiert und wollte nach nunmehr 5 Jahren Dauernutzung nicht mehr. Es musste also ein neuer her. Dieser lag auch schon etwas länger hier im Haus, ein Netgear Router, den ich damals für die Wohnung meiner Exfreundin gekauft hatte. Als dort auf ADSL2+ umgestellt wurde, hatten wir uns einen neuen mit integriertem Modem organisiert gehabt und den alten weiter gegeben.
Was sich hier im Haus als größtes Problem darstellte, war den Zettel mit den Telekom Zugangsdaten zu finden. Deshalb wurde das umstellen immer weiter herausgezögert. Bis es jetzt nicht mehr ging. Nach guten 2h suchen habe ich den Zettel in dem Chaos meines Vaters endlich gefunden. (Er nennt es Sortierung… Wer bitte “sortiert” Zugangsdaten, die seit mehr als 2 Jahren bei den Rechnungen gelegen haben einfach irgendwo anders hin, wo absolut kein Bezug zu steht?)
Nunja, Router mit den Zugangsdaten gefüttert und tadaa! Internet. So einfach geht das. Da es ein W-LAN fähiges Gerät ist, grad noch das Netzwerk eingerichtet (und brav mit allem möglichen gesichert) und dem Laptop und der Wii beigebracht, das da jetzt W-LAN da ist. Super, hat alles geklappt. Also Router abbauen und zwei Stockwerke runter an seinen Bestimmungsort tragen und dort wieder anschließen.
Wer genau aufgepasst hat, wird jetzt sagen: “Zwei Stockwerke? Unmöglich, da noch ein vernünftiges W-LAN Signal zu erhalten.”
Stimmt.
Ohne zusätzliche Maßnahmen ist das nicht möglich. Ich habe hier oben für mich schon genug Kabel liegen, damit das mit Laptop und Internet nicht zum Problem wird. Was aber ist mit der Wii? Eine Netzwerkkarte für die Wii kostet Geld. Also musste irgendeine Lösung fürs W-LAN her. Zuerst dachte ich an eine Richtfunkantenne aus Haushaltsutensilien (habe davon bei heise.de mal gelesen gehabt) aber die kostet ja auch Geld. Was ich für eine Bastelaktion nicht habe.
Passenderweise hatte mir zzipp am selben Tag einen Artikel über eine W-LAN Antenne aus Haushaltsmüll gezeigt. Und da wir die benötigten “Teile” im Haus hatten, habe ich die Antenne einfach mal nachgebaut. Und siehe da… wo vorher kein Signal ankam, kommen jetzt immerhin knappe 11MBit/s an. Das nenne ich mal “Signalverstärkung”. Sicher, schnell ist es nicht, zumindest nich für Dateien übers Netzwerk auszutauschen. Aber zum Kabellosen Surfen hier in der obersten Etage reicht es allemal ^.^
Hier ein Bild der tollen Antenne: